Langsam wird die Teilnahme des LC RON-HILL Berlin beim Mauerweglauf zur Tradition.
Unsere Planung für dieses Jahr sah so aus:

Dieses Jahr war das (heimliche) Ziel eine Platzierung in den TopTen.
Ob das geklappt hat, lest Ihr hier!
Start (Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark) – VP1 (Checkpoint Charlie)
Reiner Spiering 9,2km
noch 152,8km


Als Startläufer bin ich durch ein noch relativ ruhiges frühmorgendliches Berlin gelaufen. Trotzdem waren alle Ampeln an der Strecke eingeschaltet. In der ersten Hälfte hatte ich noch relativ “Grüne Welle“. Aber dann ging das “Stop & Go“ los: 6 rote Ampeln mit knapp 2,5min Stehzeit. Es fühlte sich an wie Intervalltraining. Trotz dessen hat es mir sehr viel Spaß gemacht, auch weil meine Strecke an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei führte, wie z.B. am Grenzdenkmal Bernauer Straße oder direkt an der Spree entlang, am Reichstag vorbei und durch’s Brandenburger Tor bis zum Wechselpunkt am Checkpoint Charlie. Spannend war dann auch, die Staffel durch das Live-Tracking den ganzen Tag über bis ins Ziel verfolgen zu können.
VP1 (Checkpoint Charlie) – VP3 (Dammweg)
Marcus Gaede 10,5km
noch 142,3km

Mauerweglauf 2025: morgens um 8.47 den Transponder als 2. Läufer erhalten und durchs noch recht verschlafene Berlin Mitte und Kreuzberg gelaufen.
Ab Eastside-Gallery wurde es dann zusehends belebter. Am Dammweg dann auf Andrea gewechselt. Hat wieder riesen Spaß gemacht!

VP3 (Dammweg) – VP5 (Imbiss „Am Ziel“)
Andrea Gaede 12,3km
noch 130km

Meine Strecke startete am Dammweg. Zufrieden mit der kurzen Anreise stand ich schon 1 Std vorher am VP und beobachtete aufgeregt das Treiben. Die Strecke selbst war relativ langweilig, da es überwiegend auf der asphaltierten „Ostkrone“ entlang ging. Nach 12,5 km happy auf gleich 4 Ron Hiller zu treffen kamen aber trotzdem Gedanken an die Staffel im nächsten Jahr auf 😁
VP5 (Imbiss „Am Ziel“) – VP7 (Ninas Eltern)
Steffen Lüder 16km
noch 114km

Immer mal wieder Neues.
So durfte ich am Samstag, 16.8., mit den Ron-Hillern erstmalig beim Mauerwegslauf teilnehmen.
Ich hatte zwei Abschnitte mit 16 km zu laufen, ganz genau das 6. und 7. Teilstück. Mit der S-Bahn war ich sehr zeitig nach Schönefeld gefahren, dann gut 2 km zu meinem VP gelaufen.
Eine Stunde lang konnte ich die Einzelläufer beobachten, die zwei Stunden vor den 10er-Staffeln auf die Strecke gingen.
Ich war etwas gespannt, wie es bei mit laufen sollte. Geplant hatte ich einen KM-Schnitt von 5:45-5:50 min. Allerdings war ich am Samstag zuvor beim Vollmondhalbmarathon mit dem gleichen Ziel gestartet. Bis km 4 lief es da gut, dann totaler Einbruch. Am Ende benötigte ich 6:54 min pro km.
Das sollte mit in der Staffel hoffentlich nicht passieren. Deshalb vorsichtig im Angang. Ich hatte den Zeitchip von Andreas Gaede übernommen, wir waren schon 3 min unter dem Zeitplan.
Es lief gut bei mit. Mein erster Abschnitt war gut 7 km lang, es rollte und rollte. Irgendwie war es toll, auf die Einzelläufer aufzulaufen. So hatte ich immer einen Orientierungspunkt. Am nächsten VP einen Schluck Wasser und sofort weiter. Meine Strecke war sehr Waldreich und ruhig gelegen. Ich wurde zwar etwas langsamer aber das war okay. Am dem letzten Kilometer gab ich alles, 5:17 min für den 16. km waren sehr in Ordnung. Nach 90 min für 15,95 km übergab ich mit einem Schnitt von 5:39 min/Km. Dafür hab ich mich einfach mal gelobt.

Daheim angekommen, legte ich mich nach der Dusche aufs Bett und beobachtet den Fortschritt im Liveticker. War auch spannend.
VP7 (Ninas Eltern) – VP9 (Sportplatz Teltow)
Jürgen Tetzel 13,2km
noch 100,8km

Nachdem die Teilnehmer unseres Vereins im letzten Jahr so begeistert von diesem Staffellauf
berichteten, wollte ich in diesem Jahr auch dabei sein.
Für mich wichtig, ich musste meine Laufstrecke vorher gesehen haben. So fuhr ich sie drei Wochen vor dem Start einmal mit dem Fahrrad ab. Dazu nutzte ich die vom Veranstalter bereitgestellten GPS-Daten.
Für die Anfahrt zu „Ninas Eltern“ nutzte ich die Öffis und ging dann noch gut einen Kilometer zu Fuß. Dort traf ich auf Thomas und Petra, die auch schon eine Stunde vor meinem geplanten Start vor Ort waren. Wir haben Bilder gemacht, das eine oder andere Gespräch mit Teilnehmern geführt und das tolle Läufer-Büfett an diesem Versorgungspunkt bestaunt.
Dann wurde es für mich Zeit, die warmen Sachen abzulegen und mich kurz einzulaufen.
Gut, dass Steffen über sein mitgeführtes Smartphone seinen Live-Standort freigegeben hatte. So konnte ich sehr genau einschätzen, wann er eintreffen wird.
Ich tat es ihm gleich, obwohl etwas ungewöhnlich für mich, dass ich beim Laufen wegen meinem Handy eine Bauchtasche trug.
Steffen kam angelaufen, ich schnappte mir den Transponder, und lief los…
Bis zum nächste Versorgungspunkt, an der Osdorfer Str. ging es auf einem gut zu laufenden
asphaltierten (Mauer-)Radweg entlang. Ich hatte Glück, an der einen Ampel auf diesem Abschnitt standen bereits Läufer, sodass diese Rot-Grün Hürde von mir schnell genommen werden konnte.
Mein zweiter Abschnitt begann mit einem kurzen Zwischenstopp an der Osdorfer Str., nicht um zu trinken, sondern Helfer ließen uns erst rüber, als die Straße frei war.
Die Strecke verlief jetzt viel auf Bürgersteigen entlang, kurz auch auf der Straße, dann durch ein beschauliche Wohngebiete und einem kurzen „Trampelpfad durch den Wald“. Dann war ich wieder auf dem ursprünglichen Mauerweg, am Teltowkanal. Motivierend für mich, dass ich mich immer an vorauslaufende Sportler(-innen) orientieren und die ich auch einholen konnte. Natürlich waren es überwiegend Einzelstarter, ich ziehe den Hut für ihre Gesamtleistung.
Die letzten Meter bis zum Wechsel am Sportplatz Teltow führten mich noch ein Stück durch die Altstadt Teltows. Das Kopfsteinpflaster durch die Gassen war schwer zu laufen, die Sonne blendete und so übersah ich doch glatt einen der Richtungspfeile, die hier an der Hauswand befestigt waren. Zum Glück erfasste ich noch im Augenwinkel einen Läufer und konnte einen Umweg vermeiden.
Die letzten Meter bis zu meinem Ziel nahm ich im Sprint. Jens reagierte blitzschnell und übernahm den Transponder, ich wünschte ihm noch einen guten Lauf, da war er auch schon auf Strecke…
Thomas und Petra empfingen mich freudig mit einem Getränk und meinem Rucksack, super wie das geklappt hat. Während ich mich bereits an dem reichhaltigen Läufer-Büfett bediente, bekam ich von Thomas die Info, dass mein Wechsel auf Jens nicht registriert wurde.
Ein Schreck, doch zum Glück reichte vor Ort ein klärendes Gespräch mit dem Veranstalter und ein Telefonat mit dem Zeitnehmer aus, um unsere Wechselzeit im Nachhinein einzufügen.
Meine Läufer-App hatte ja alles aufgezeichnet und Thomas ein Beweisfoto vom Wechsel.
Fazit: Mit den technischen Möglichkeiten, der Standortfreigabe in der WhatsApp-Gruppe, die
Live-Angaben der Zwischenzeiten und die vielen hochgeladenen Bilder, hatte ich immer das
Gefühl, während des gesamten Rennens unseres Vereins dabei zu sein.
Danke an Thomas und Petra für die super Organisation und Betreuung unserer Staffel,
im nächsten Jahr bin ich gerne wieder dabei.
VP09/WP1 (Sportplatz Teltow) – VP12 (Brauhaus Meierei)
Jens Neumann 19,6km
noch 81,2km

Der Mauerweglauf war auch dieses Jahr wieder ein Highlight, zusammen als Verein eine große Staffel über den gesamten Tag zu verfolgen und selbst beizutragen. Mein Abschnitt ging von Teltow Stadt und endete wie letztes Jahr an der Bauerei Meierei in Potsdam mit wunderschönem Ausblick auf die Havel und den Jungfernsee und vor allem: mit leckerem Freibier zur Belohnung nach 19,6km :).
Nach schneller Übergabe des Transponders von Jürgen Tetzel ging es erstmal 6km Richtung Königsdamm mit einer roten Ampel. Ab Königsdamm war es eine gerade und schattige Rennstrecke durch den Wald, also gut um Tempo zu machen und etwas Zeit für die anstrengende letzte Etappe mit mehr Höhenmetern und Kopfsteinpflaster rauszuholen. Am Ende konnte ich meine Zielpace leider knapp um 5s/km verfehlt, aber angesichts der Knieprobleme in der Woche zuvor trotzdem eine Zeit mit der ich zufrieden bin. Am Ziel wartete auch schon Christine Mohr und ein paar leckere Biere zur Erholung. Der Schnellste Einzelläufer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 140km mit einer 4:30 Pace im Schnitt – Wahnsinn!
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
VP12 (Brauhaus Meierei) – VP13 (Revierförsterei Krampnitz)
Christine Mohr 5,7km
noch 75,5

Das 1. Mal bei der Mauerweglauf-Staffel unseres Vereins Ron Hill dabei. Wetter ab Mittag leider wieder sonnig und um 25 °C viel zu warm für mich. Egal, habe auf Jens gewartet, der pünktlich gegen 14.45 Uhr angesaust kam und mich losgeschickt hat.
Thomas und Petra waren beim Wechsel dabei und feuerten an. Auf meiner Strecke, teils sonnig, teils schattig und sogar hügelig, fuhr ein Lastenfahrrad mit seinem Läufer mit und versorgte auch mich ab und zu mit einem Wassersprüher, so dass ich gut über die Strecke kam. Da ich die ersten 2 km zu schnell war, konnte ich mir 2 kleine Gehpausen bei Hitze gönnen und erreichte mein Ziel zur Übergabe an Uwe sogar mit 6:28 min./km zwei Sekunden vor meiner Zielzeit.
Es war ein tolles Event und hat Spaß gemacht mit euch, auch wenn wir uns nicht alle sehen
konnten, waren viele aber live per Handy dabei.

VP13 (Revierförsterei Krampnitz) – VP14 (Schloss Sacrow)
Uwe Mohr 6km
noch 69,5km

Von Christine bei strahlendem Sonnenschein, leider auch bei entsprechender Hitze, den
Transponder übernommen. Zunächst ging es auf der Straße Richtung Sacrow entlang, wo auch der einzige Hügel auf mich wartete. Es waren mehrere Einzelläufer vor mir, deren Überholung
zusätzlich motivierend war.
Nach ca. 1 km ging es dann bis zum Schlosspark auf einem Waldweg weiter , hier lief ich ziemlich alleine, aber schön im Schatten. Im Schlosspark dann wieder sonnig und sehr warm, aber das Ziel nach 6 km vor Augen. Den Transponder glücklich an Robert
übergeben. Mit mir selbst zufrieden, habe meine eigene Vorgabe 5:15 min./km erreicht.

VP14/WP2 (Schloss Sacrow) – VP17 (Falkenseer Chaussee)
Robert Edler 19km
noch 50,5km

VP17 (Falkenseer Chaussee) – VP18 (Schönwalde)
Heike Lindemann 8,4km
noch 42,1km
Vorfeude – wie vergangenes Jahr.
Derselbe Startpunkt – wie vergangenes Jahr, nur diesmal entgegengesetzte Laufrichtung.
Und unfassbar – das gleiche Dilemma – wie vergangenes Jahr – zweimal verlaufen.
Den ersten Abbiegepfeil nach 100 m habe ich verpasst, da ich damit beschäftigt war, meine Laufuhr zu starten, den von Robert übernommenen Transponder zu verstauen…Plötzlich traf ich auf der Straße auf Thomas&Petra, die eigentlich zu meinem Start kommen wollten. Sie sahen entgeistert, wie ich umher irrte.
Nach einigem Hin- und Her war ich auf dem richtigen Weg und eilte mit voller Konzentration weiter. Trotzdem übersah ich im Wald einen Abbbiegepfeil, der am Baum angebracht war. Alle anderen Wegweiser waren bis dahin auf dem Weg gezeichnet.
Nach einiger Zeit hatte ich schon vermutet, dass ich wieder falsch bin und der Anruf von Reiner, der mich über GPS verfolgt hatte, bestätigte mir das.
Zurück auf dem Mauerweg schätzte ich, meinen Wechselpunkt bald zu erreichen. Aber falsch – Ilka, die mir entgegen gefahren kam, gab mir aufmunternde Worte, aber auch die Gewissheit, dass noch 3 km vor mir liegen. Ich wusste, ich muss durchhalten! Als Einzelläuferin hätte ich längst abgebrochen. Mit Ilkas Wasserverpflegung habe ich den Wechsel bis zu Paula geschafft. Aus meinen ursprünglichen 8,4 km sind am Ende 11,9 km geworden.
Und das Schlimmste – diese Verzögerung hat unserer Staffel den 3.Platz gekostet.
Ich danke allen Staffelmitläufern, dass kein böses Wort an mich gerichtet wurde!
VP18 (Schönwalde) – VP19 (Grenzturm Nieder Neuendorf)
Paula Mengewein 4,9km
noch 37,2

Meine diesjährige Etappe verlief im nördlichen Teil Berlins von Schönwald zum Grenzturm in Nieder Neuendorf. Nachdem ich „gerettet in Falkensee“ von unseren Teamorganisator Thomas im Startbereich ankam, ging es ca. 18.40 Uhr bei sonnigem Wetter auf die Laufstrecke.
Die ca. 4,9 km verliefen überwiegend durch ein schattiges Waldgebiet, was bei den warmen Temperaturen sehr angenehm war. Nach ein paar Wanderern und Einzelläufen auf der Strecke ging es am Ende Richtung Wasser und für Richtung Ziel, wo ich herzlichst am Verpflegungspunkt durch Nele, Ilka und auch den Volunteers empfangen wurde.
Trotz holpriger Vorbereitung, bin ich mit meiner erreicht Laufzeit zufrieden.
VP19 (Grenzturm Nieder Neuendorf) – VP22 (Naturschutzturm)
Nele Wild-Wall 14,9km
noch 22,3km


VP22 (Naturschutzturm) – VP23 (Oranienburger Chaussee)
Thomas Klemmer 4,2km
noch 18,2

VP23 (Oranienburger Chaussee) – Ziel (Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark)
Steffen Nordwig 18,2km
Zitat:
„Blödsinn kann jeden passieren wir gewinnen und wir verlieren zusammen…. 4 Platz ist super“
„Vor uns war übrigens keine einzige wirkliche Vereinsstaffel“





Ilka:
„Übrigens hat uns Steffen Lüder für die Motivation für nächstes Jahr und weil es ihm auch so gut gefallen hat eine Spende von 350€ überwiesen❤
Dafür 🎁einen Riesen-Dank, dies war und ist eine tolle Wertschätzung für uns, finde ich😍“
Petra und Thomas Klemmer:
„Auch im nächsten Jahr freuen wir uns wieder darauf, diese Staffel für die RON-HILLer zu organisieren“


